Hit Man.
Dieser Film hat mich sauer gemacht. Ich bin immer noch sauer. Die Handlung soll auf wahren Begebenheiten beruhen, das habe ich nicht weiter recherchiert. Worum geht es: Gary ist Philosophie- und Psychologie-Lehrer in einem College und langweilig, er hat zwei Katzen namens "Es" und "Ego", immerhin hat er ja was mit Psychologie zu tun, er bastelt aber auch gern mit Elektronik und wird deshalb von der Polizei angeheuert, damit er bei Abhörmaßnahmen technische Unterstützung liefert. Die Polizei hat eine tolle Masche: Sie hat eine Person, die sich als Auftragskiller ausgibt und wer sie anheuert, landet im Knast. Der Dude, der das eigentlich macht, wird aber kurzfristig suspendiert, weshalb Gary einspringen muss. (?) Gary macht das richtig gut und trotzdem ist er bei den anderen Polizisten immer noch ein Langweiler, immerhin kommt jetzt auch noch raus, dass er Ornithologe ist. (??) Gary findet aber auch Gefallen an seiner neuen Sidequest und denkt sich bei jedem neuen Job eine neue Rolle für sich als Serienkiller aus. Die Perücke und der angeklebte Bart oder die Fake-Akzente sind nie verdächtig und außerdem heuern in dieser Stadt echt viele Leute Auftragskiller an. Irgendwann heuert ihn eine normschöne Frau an und er verliebt sich augenblicklich und dann passieren Dinge. Achso, es gibt auch noch eine Ex-Frau, die schwanger ist und random erzählt, dass eine neue Studie belegt, dass "Fake it till you make it" funktioniert. Es ist eine unfassbar dumme Aneinanderreihung von Dialogen, die keinen Sinn ergeben und die Charaktere handeln nie schlüssig. Gleichzeitig will der Film cool sein und ist ethisch rückständig. Es ist als ob jemand mit einer KI das Drehbuch zu einem edgy coolen 2010er Film gepromptet hat — und das dann mit Netflixmoney viel zu professionell umgesetzt wurde.
#filmkritik