Gasher: Hintergrund & Geschichte ← Zurück zur Startseite
+++ Eine Art Lebenslauf +++

Vom Privileg, Musik zu machen

Gasher wurde 1979 in Hannover geboren und wuchs in Barsinghausen am Waldrand zum Deister auf. Als Bildungsbürgerkind bekam Gasher früh eine Geige in die Hand, brachte sich in der Pubertät das Gitarrenspiel bei und nahm auch Klavierunterricht. Darüber hinaus verbrachte Gasher viel Zeit mit 8-Bit-Computern, erst dem Memotech MTX500, dann dem Commodore C64 und schließlich hatte Gasher eine kleine Sammlung von Heimcomputern. Prägend waren außerdem Erfahrungen wie die Chaostage 1995 und der Falkenkeller, einer linken, selbstorganisierten Einrichtung. Gasher war an der Geige Mitglied im Schulorchester des Ganztagsgymnasiums (heute Hannah-Arendt-Gymnasium), spielte Elvis Presley in einem Schneewittchen-Theater-Stück und gründete verschiedene Punkbands (Revege, roz).

Von Barsinghausen nach Berlin

2001 nahm Gasher das erste Soloalbum "Oktober" auf, das nicht veröffentlicht ist. Gasher studierte je ein Semester Physik und Soziologie/Germanistik, bevor Gasher Ende 2002 nach Berlin zog. Hier widmete Gasher sich weiter der Solomusik und brachte 2005 das zweite Album "Narrkose" als CD heraus. 2007 veröffentlichte Gasher mit Fredanko das Kopfkracher-Album "Endlich erwachsen!", 2008 mit Velvet Blue als Polaris die EP "Polaris". Von 2005 bis 2010 war Gasher sehr aktiv in der schwarz-alternativen Online-Community resurrection: dead, woraus sich auch das Buch "14 launische Kolumnen" ergab.

»Eigentum überwinden. Geschlecht überwinden. Der Rest ergibt sich.«

Grün bei Clash Clash Bang Bang

2013 nahm Gasher mit Lia erste Songs als Lia & Gasher auf, woraus 2015 Clash Clash Bang Bang wurde. 2014 kaufte Gasher mit dem Korg Microkorg den ersten Synthesizer. 2014 führte Gasher das Musiktheater "Der Sonnengott" auf. 2015 kam ein Monatskalender heraus, für den Decay Gasher fotografiert hatte. Seit 2015 begann Gasher, bei Allys Radiosendung Radio Reptile Expression (später Ally & Allies) die Intros einzusprechen, 2016 gründete Gasher mit Ally die Band Ganymed Swamp. 2017 gründete Gasher mit Athalia die Band Bondage Berlin (heute Plastic Cremant), die Gasher 2021 nach drei Gigs wieder verließ. 2017 erschien außerdem ein Crossgasher-Monatskalender mit Aufnahmen von Kristina Schippling. Zwischen 2018 und 2021 lebte Gasher auf dem Gut Adolphshof in Hämelerwald bei Hannover. 2018 kaufte Gasher mit dem Novation Circuit die erste Groovebox, 2019 die Synthstrom Deluge. 2019 begann Gasher mit Fredanko den Podcast Mehr Kopf, mehr Krach, mehr Rrrr. 2021 zog Gasher zurück nach Berlin. 2023 gab es einen Gasher-Akt-Monatskalender mit Aufnahmen von Lisa Ernst und Gasher startete mit Lunafacious den Podcast des Metaphysischen Instituts Tiefenbrunn. 2024 war Gasher das erste Mal auf der Superbooth. 2025 startete Gasher mit Lunafacious, Jamsessions mit dem Namen Glitter & Gloom zu organisieren. 2025 wurde die Band Clash Clash Bang Bang nach über 40 Konzerten und drei Studioalben aufgelöst und Gasher gründete mit Eli die Band Cosmic Anxiety. 2026 veröffentlichte Gasher mit Lunafacious "Hekate".