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Ein Wärter öffnet die Zellentür.
Er sagt: "Abendessen."
Er schiebt einen Wagen herein und stellt einen Plastikteller auf den Tisch
neben dem Bett.
Armin sagt: "Sag, wie alt bist du?"
Der Wärter sagt: "Einundzwanzig, wieso fragen Sie?"
"Einundzwanzig und schon Wärter? Wie geht das?"
"Ich werde demnächst noch einmal abschließend geprüft. Sie haben
recht, ich bin noch nicht lange Wärter."
"Dann entschuldige ich mich umso mehr."
Armin nimmt das Gewehr hervor und richtet es auf den Wärter.
Er sagt: "Deine Schminke zerläuft, du wirst so bleich."
Er schießt. Der Wärter fiel auf den Boden und krümmt sich.
Armin sagt: "Spürst du es jetzt, das Leben, spürst du es? Es kriecht aus
dir heraus, lernst du es zu schätzen? Hilfe, Hilfe."
Zwei andere Wärter kommen und schauen in die Zelle.
Einer sagt: "Was ist denn hier los?"
Armin sagt: "Dieser Junge hier braucht ärztliche Versorgung, ich habe
ihn erschossen. Ich möchte, dass einer von euch beiden sich um den
Jungen kümmert, der hoffentlich bald beginnt zu leben, dass mich der
andere als Geisel nach draußen begleitet."
Armin nimmt sich einen der beiden und lässt die anderen allein.
Der Wärter sagt: "Sie haben keine Chance, keine, auch mit dem Gewehr
in meinem Rücken."
Armin sagt: "Ich weiß, aber ich hatte sowieso keine Chance. Lass dir
sagen, dass ich wirklich keinen Wert in deinem Dasein sehe."
Sie kommen zur ersten Zwischentür.
Armin sagt: "Sofort aufmachen, sonst beende ich auch das leibliche
Dasein dieses Menschen."
Die Alarmglocken begannen zu läuten. Das Tor bleibt verschlossen.
Armin richtete das Gewehr auf den Kopf des Wärters.
Armin sagt: "Ist Ihnen dieser Mensch hier etwa ebenso wenig wert wie
mir?"
Das Tor bleibt verschlossen. Armin schießt und lässt den Wärter fallen.
Er sagt: "Geht es euch jetzt besser? Mir nicht."
Ein Polizist erscheint hinter dem Tor.
Er sagt: "Aber schlechter geht es Ihnen doch auch nicht, Armin."
Armin sagt: "Lassen Sie mich hier heraus und sich am Leben."
"Armin, es ist alles vorbei. Geben Sie mir Ihr Gewehr, Armin, machen Sie
keine Dummheiten mehr."
"Sagen sie, schauen Sie sich Ihre Sprüche im Fernsehen ab?"
Eine Polizistin näherte sich Armin von hinten.
Armin sagt: "Bitte bleiben Sie stehen. Ich will wirklich keine Menschen
mehr töten. Aber noch weniger lasse ich mich töten."
Die Polizistin sagt: "Armin, niemand will Sie töten."
"Aber Sie machen es, Sie machen es."
Der Vortragende fährt mit einem Panzer über den Polizisten, durch das
Tor.
Er sagt: "Armin, steig ein."
Armin schaut ihn an und sagt: "Sie?"
"Ich habe mich mit Katja unterhalten, ich verstehe Sie ein bisschen, aber
genug, ich möchte Ihnen helfen."
"Das kann ich Ihnen nicht glauben."
"Aber es ist wahr, ich bin gekommen, um Ihnen Leben zu ermöglichen."
"Dieses Leben klingt bei Ihnen so hohl."
"Das tut mir leid, ich kenne es auch erst seit kurzem."
"Ich will dir vertrauen. Aber wo ist Vanelin?"
"Wenn du Katja meinst, sie weiß nichts."
"Sie weiß, dass ich ausbrechen will."
Die Polizistin sagt: "Armin, nehmen Sie augenblicklich die Hände hoch
oder ich schieße."
Armin klettert zum Vortragenden hoch. Die Polizistin schießt. Er versucht
es weiter. Sie schießt zweimal. Armin fällt auf den Boden. Das Gewehr
liegt neben ihm. Er lächelt. Blut fließt aus seinem Mund. Polizei
überwältigt den Vortragenden. |
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